Einstellung der Überhitzung
Kältetechnik
Ziel der Massnahme
Das Ziel ist es, die Berechnung der Stromeinsparungen zu standardisieren, welche durch die Einstellung der Überhitzung zur Optimierung der Verdampfungstemperatur ausgelöst werden.
Beispiele und Szenarien
Optimierung der Überhitzung bei einer Kälteanlage mit 45 kW
Eingaben
Elektrische Leistung: 45 kW, Betriebsstunden: 5'000 h/a, Temperaturerhöhung: 2 K
Anforderungen
Nur Massnahmen, welche die Anforderungen der Energieverordnung (SR 730.01; EnV) einhalten, können angerechnet werden. Die zusätzlichen Anforderungen an die technischen Eigenschaften sowie an die Umsetzung der Massnahme sind in der Tabelle 1 festgelegt.
| Technologie | Netzbetriebene Kälteanlagen im Geltungsbereich der Anhänge 1.14 oder 2.11 EnEV (SR 730.02; EnEV) mit einer Nennkälteleistung bis zu: - 40 kW im Anwendungsbereich Pluskühlung - 30 kW im Anwendungsbereich Minuskühlung - 80 kW im Anwendungsbereich Komfortklima mit Direktverdampfer - 200 kW in den Anwendungsbereichen Komfortklima Kälteträger, IT-Server und Prozesskälte |
|---|---|
| Umsetzung | Die Massnahme muss durch eine qualifizierte Fachperson / Unternehmen durchgeführt werden. |
Nachweise
Die Einhaltung der Anforderungen muss durch die folgenden Dokumente belegt werden. Die in der Tabelle 2 aufgeführten Unterlagen sind integraler Bestandteil des Nachweises der Massnahmenumsetzung.
- 1.Rechnungsbelege (Format PDF, PNG oder JPEG)
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KontaktSymbole, Begriffe und Einheiten
| Symbol | Beschreibung | Einheit |
|---|---|---|
ΔE | jährliche Stromeinsparung | kWh/a |
ΔEeco | kumulierte Stromeinsparungen | kWh |
Pel | elektrische Leistungsaufnahme | kW |
ΔTV | Temperaturdifferenz Verdampfung | K |
hB | jährliche Betriebsstunden | h/a |
Ns | Standardwirkungsdauer | a |
Berechnungsformeln
Jährliche Stromeinsparung
Die jährliche Stromeinsparung ergibt sich aus der elektrischen Leistungsaufnahme, den Betriebsstunden und der Temperaturdifferenz (ca. 4% Einsparung pro K).
Kumulierte Stromeinsparungen
Die kumulierten Stromeinsparungen ergeben sich aus den jährlichen Einsparungen multipliziert mit der Standardwirkungsdauer.

